Dennis B. Hornig

So investiere ich für meine Tochter.

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Sehr geehrte Investoren, sehr geehrte Interessenten,

Im letzten Sommer wurde ich Vater einer Tochter und bin überglücklich und stolz. Natürlich folge ich auch bei ihr meiner Devise: rechtzeitig anfangen zu Sparen bedeutet möglichst lange Entwicklungszeiträume zu nutzen. Kinder haben schließlich den längsten Anlagehorizont. Wie kann man also für seine Kinder gut Geld ansparen? Vor allem in einer Zeit ohne Sparzinsen und mit der Aussicht, dass sich dies auch nicht so schnell ändern wird, ist es notwendig andere Wege bei der Geldanlage zu gehen. Meine Tochter hat kurz nach der Geburt ein eigenes Fondsdepot erhalten, in dem die Geldgeschenke zur Geburt der Großeltern sowie auch ein Teil des Kindergeldes monatlich angespart werden, um später genügend Kapital für den Führerschein oder die Ausbildung vorzuhalten.

Hier möchte ich Ihnen einen Teil meines 3-Punkte-Plans für Kinder vorstellen, der auf den Erfahrungen von fast 20 Jahren nach Firmengründung aufbaut und welchen ich selbstverständlich auch bei meiner Tochter anwende.

Punkt 1: Vermögensaufbau mit Investmentfonds

Erinnern Sie sich noch? War es in meiner Kindheit noch das Sparbuch von Oma und Opa, welches mir jedes Jahr im Januar nach der Zinsgutschrift freudig präsentiert wurde, so ist die heutige Zinsgutschrift kein Grund mehr zur Freude. Es bewegt sich nichts, das Geld steht still.

Was kann man also tun?

Aus tiefer Überzeugung bin ich für Mitbesitz an Firmen für jedermann. Das nennt man Aktien. Diese Aktien alleine auszuwählen ist selbst bei guter Kenntnis und viel Zeit kaum möglich. Daher wurden vor bereits über 100 Jahren Wertpapierfonds erfunden. Das funktioniert so: Ein Fondsmanager und sein Team wählen die aussichtsreichsten Aktien aus und kaufen diese innerhalb eines Fonds ein. Mit meinem z.B. monatlich 25€ – Sparplan oder einer Einmalanlage von z.B. 500€ bin ich dann anteilig am Fonds und all den Aktien und somit Unternehmen beteiligt.

Nun gilt es auszuwählen, welche Wertpapierfonds man möchte. Dies ist sehr individuell und hängt von den persönlichen Vorgaben ab. Möchte man es eher sicher anlegen oder durchaus chancenreicher. Ein Kind hat ja oft noch 18 Jahre bis zur Volljährigkeit oder bis zum Führerschein oder der Ausbildung vor sich. Das ist eine lange Zeit, die man aus unserer Sicht nutzen sollte.

Für meine Tochter habe ich direkt nach der Geburt im Jahre 2015 Sparpläne gestartet und in verschiedene Fonds investiert. Dabei habe ich besonderen Wert darauf gelegt, dass es Fonds sind, welche einen langfristig chancenreichen Entwicklungshorizont haben. Zum Beispiel habe ich einen Fonds ausgewählt, der in Firmen investiert, die am demografischen Wandel profitieren. Ein konkretes Beispiel für eine im Fonds befindliche Aktie wäre ein Hersteller für Kinderwindeln (in Entwicklungsländern werden mehr Kinder geboren, als in unseren entwickelten Ländern). Gleichermaßen gibt es aber bei uns mehr ältere Menschen, die leider auch teilweise wieder solche Produkte benötigen. Weiterhin glaube ich an den technischen Fortschritt und das meine Tochter mit 18 Jahren das Auto nicht mehr selber lenken muss (vielleicht sogar seitens der Autoversicherung nicht mehr darf), sondern ein Roboter dies besser kann. Selbstfahrende Autos gibt es bereits, ich habe schon eine Probefahrt gemacht. Es ist faszinierend. Also wird in einen Robotertechnikfonds eingezahlt, der meine Tochter an diesen Firmen beteiligt. Natürlich dürfen auch Rohstofffonds nicht fehlen. Diese werden zur Herstellung von allen Gütern benötigt und sind gerade günstig zu erwerben. Sie selbst bemerken das aktuell fast jeden Tag an der Tankstelle. Tanken war schon einmal deutlich teurer. Zu guter Letzt finde ich zu einem großen Teil auf Produkten des täglichen Lebens das Siegel „Made in China“. Also aus den Rohstoffen muss ja jemand Produkte herstellen und dies geschieht bereits sehr stark in China. Es liegt nahe, für meine Tochter auch in einen Chinafonds zu sparen.

Was hat das bisher gebracht?

Die Sparpläne des Roboter und Demografiefonds knapp 8% seit August 2015, die Rohstoffonds und der Chinafonds jeweils sogar fast 25%, es klingt fast unglaublich. Mich motiviert es und ich erzähle Ihr immer – auch wenn Sie es noch nicht versteht – dass Ihr ein kleines Stück von vielen Firmen gehört, die Produkte herstellen, die wir täglich nutzen. Gerne gewähre ich Ihnen Einblick in das Depot meiner Tochter und wie genau ich es mache.

Wie oft muss ich mich darum kümmern?

Es ist sehr viel weniger Aufwand als man erwartet, wenn man von Aktien und Börse spricht. Weil in den Investmentfonds die Manager die Arbeit machen und wir vorab gut recherchieren um Ihnen eine geeignete Auswahl an möglichen Sparzielen zu bieten, reicht es aus, sich maximal einmal im Jahr – gemeinsam mit uns – damit zu beschäftigen. Wir prüfen gemeinsam, ob ein Fonds die Erwartungen erreicht hat oder etwas verändert werden sollte. Zeitlich also etwa so aufwendig, wie früher die Zinsen am 02. Januar gutschreiben zu lassen. In der Regel jedoch erfreulicher.

Bitte fragen Sie mich, wenn Sie auch über einen anderen Weg zur Sparanlage für Ihre Kinder, Enkel oder Paten nachdenken. Im Übrigen sind Depots für Kinder bis zum 18. Lebensjahr kostenfrei. Dafür haben wir uns lange eingesetzt und in diesem Jahr wurde es endlich realisiert. Ich freue mich, Sie kennenzulernen.

Beste Grüße Ihr

Dennis B. Hornig

PS: Was können Großeltern für den Nachwuchs tun? Mein Vater wollte unbedingt, dass meine Tochter gut abgesichert ist und hat eine Absicherung im Falle schwerer Erkrankung und Erwerbsunfähigkeit – schon heute! – für Sie abgeschlossen. Warum das Thema gerade bei Kindern so wichtig und vor allem auch günstig ist, verraten wir in einem weiteren Blogbeitrag zu unserem Punkt 3: Absicherung bei einer schweren Krankheit.

Rechtliche Hinweise:

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